Warum du dich diesen Sommer für eine Staycation entscheiden solltest

Warum du dich diesen Sommer für eine Staycation entscheiden solltest

von Luke Brabbin


Nachdem wir unsere Zeit im Haus verbracht haben, Abenteuer verpasst und Freunde und Familie vermisst haben, kehrt diesen Sommer (hoffentlich) wieder so langsam sowas Normalität ein. 

Es geht aufwärts, wenn auch langsam. Wir freuen uns auf einen möglichen Urlaub in der Sonne, um die dringend benötigte Erholung zumindest dieses Jahr doch noch zu bekommen. Und wer weiß - vielleicht sind bald sogar noch mehr internationale Reisen möglich!

Wir finden, dass ihr euren Urlaub genießen sollt, denn ihr habt ihn euch verdient. Aber einen tollen Urlaub kann man auch daheim verbringen! (Diesmal nicht im Haus. Versprochen.)

Flüge ins Ausland sind auch nicht immer besonders toll. Erinnert ihr euch noch an die Tage, an dem ihr um 4 Uhr morgens für euren Flug aufstehen musstet, um dann stundenlang in der Schlange am Flughafen zu stehen, wo man dir dann auch noch die abertausendste Creme klaut, weil sie 2 Milliliter zu viel hat? Und dann dieses unerklärliche Schuldgefühl, man sei ein gesuchte*r Kriminelle*r, wenn man durch die Sicherheitskontrolle geht...

Bah. Nee, darauf können wir verzichten!

Aber ihr habt Grund zur Freude, denn es gibt Alternativen - und zwar direkt im eigenen Land. Hier sind unsere Top-gründe, warum ihr euch für einen Urlaub zu Hause, also einer "Staycation", entscheiden solltet:
 

Du hältst deinen ökologischen Fußabdruck niedrig

Im Jahr 2020 sind die Treibhausemissionen Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um unglaubliche 8,7 % gesunken. Der Hauptgrund dafür ist, dass der Verkehr - sowohl privat als auch industriell - zum stocken und teilweise sogar ganz zum erliegen gekommen ist. Und weniger Verkehr bedeutet weniger CO2-Eimissionen!   

Webseiten wie CarbonFootprint.com berechnet die Kohlenstoffkosten von Reisen ins Ausland und bietet Alternativen an, z.B. per Zug. Wenn es doch ein Flug sein muss, kannst du deine CO2-Emissionen mit einem Klick kompensieren. Mit leichtem Gepäck reisen, Non-Stop-Routen nutzen und elektronische Tickets kaufen, um Papiermüll zu vermeiden, sind auch wertvolle Tipps, wie du die Umwelt mit einfachen Tricks schützen kannst.

Leider können wir uns nicht auf Pandemien verlassen, um unseren CO2-Fußabdruck zu verringern. Indem wir unsere internationalen Reisen reduzieren, verringern wir auch die Auswirkungen auf den Planeten. Das bedeutet nicht, dass du nicht die Welt erkunden sollst (China soll ja besonders schön sein...), aber eine Pause vom Weltenbummlersein einlegen und erforschen, was Deutschland so zu bieten hat, kann ganz neue Abenteuer mit sich bringen!

 

 

Deutschland ist schön. Ehrlich!

Der Schwarzwald! Berlin! Hamburg! Rügen! Der Bodensee! Sylt!

All diese unglaublichen Orte vor der Haustür, und du willst in ein Flugzeug steigen?! Okay, das deutsche Wetter ist der Gipfel der Unberechenbarkeit, und wir können nicht bestreiten, dass ein kühles Getränk an einem heißen Strand in einem fremden Land nicht erstrebenswert ist.

ABER: Deutschland ist randvoll mit magischen Orten (Feengrotte, Blocksberg, Schloss Neuschwanstein!). Vielleicht kannst du ja einen versteckten Strand entdecken und dir ein kühles Bier am Wasser gönnen. Also, wir würden einen mittrinken!

Oder du könntest ein Barbecue mit Freunden oder ein plastikfreies Picknick veranstalten - mit unserem bärenstarken Küchenpapier und unseren praktischen Feuchttüchern für unterwegs kannst du kleinere Kleckerein im Nu wegwischen!

 

Besuche ein paar Freunde von uns...

Zum Beispiel in einem Wildpark in deiner Nähe! Dabei kannst du dich über unsere Fellfreunde informieren und eventuell sogar lernen, wie du ihren Lebensraum unterstützen kannst.

Wo auch immer du dich für deinen Urlaub entscheidest, wir hoffen, dass du dabei ein klitzekleines Bisschen an unseren Planeten denkst. Er braucht uns jetzt mehr denn je, und kleine Veränderungen können einen großen Unterschied machen.

 Aber die Auszeit können wir gut gebrauchen, oder?